News | Februar 2026

Uraufführung in Düsseldorf

Das fast normale Leben…

  • gedreht in einer Wohngruppe für Kinder und Jugendliche der Evangelischen Jugendhilfe Friedenshort
  • ein beeindruckender Film von enormer emotionaler Tiefe 

Bilder: Metropol | Text Michael Riemer 

 

 

Als es Ende des Jahres zu einem ersten Austausch mit dem Verlag bezüglich des Dokumentarfilms kam, war es sofort klar, dass die Stiftung Kinderhilfezentrum der richtige Partner für die Uraufführung in Düsseldorf ist. So verlief die Planung für die Premiere des Films im Metropol Filmtheater am 22. Januar schnell und unkompliziert.

Mit Petr Lützeler als Sachgebietsleiter der

Inobhutnahmewohngruppen im Kinderhilfezentrum war eine kompetente fachliche

Unterstützung sicher.

 

Im Rahmen dieser Zusammenarbeit wurden die Gruppen des

Kinderhilfezentrum eingeladen.

 

So waren wir sehr erfreut, dass wir ca. 40 Gäste aus dem Kinderhilfezentrum begrüßen konnten, darunter etliche Jugendliche.


Der Film

Vorher… „Der ist mit 135 Minuten eigentlich zu lang, können Jugendliche nicht schaffen", ...

Pädagoginnen und Pädagogen waren gespannt…. und dann:

 

Es folgte eine so beeindruckende Dokumentation von dem Leben der Mädchen aus einer Wohngruppe, so echt, so traurig, so fröhlich, so ernst……. so positiv.

Endlich ist es gelungen, zu zeigen, was die jungen Mädchen bewegt, ihre Geschichte, ihre Zweifel, ihre Wut, ihre Konflikte mit den Pädagoginnen, mit ihren Eltern, ihre Ängste, ihre Tränen und ihre Hoffnungen. Hoffnung auf ihre Zukunft. Aus eigener Kraft Zukunft gestalten.

 

 

Plakat und Statements per Klick vergrößern


 

Jugendhilfe ist ein tolles Angebot – Jugendhilfe gestaltet mit den Jugendlichen Zukunft. Dieser Film ist ein echter Mutmacher für Jugendliche und Pädagogen.

 

Dies zeigte sich auch in der Nachbesprechung mit dem Regisseur Stefan Sick und der Fachbereichsleiterinnen Astrid Mauch aus der Film-Gruppe, Petr Lützeler aus dem Kinderhilfezentrum und Michael Riemer von der Stiftung Kinderhilfezentrum.

 


Alle zeigten sich beeindruckt von der Leistung aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Films. Dank an die behutsame Begleitung des Regisseurs über die zwei Jahre Drehzeit des Films. Zusammenfassend wurde die besondere Beziehung der Pädagoginnen und Pädagogen zu den Jugendliche erwähnt.

 

Ja, es sind keine Übermenschen, auch ihnen passieren Fehler, auch sie liegen nicht immer richtig –

aber Sie sind immer zuverlässig da und lernen mit den Jugendlichen den Weg zu meistern….

Großer Applaus zum Schluss …. mit viel Optimismus und einem guten Gefühl konnten alle Besucherinnen und Besucher das Kino verlassen. Dank an das Metropol für die hervorragende Zusammenarbeit mit Daniel Bäldle.


>>> zur Info: Das Metropol Theater Düsseldorf schrieb:

DAS FAST NORMALE LEBEN: Premiere im Metropol

von Daniel Bäldle


Am 31.01.2026 war Regisseur Stefan Sick zu Gast im Metropol, um seinen neuen Dokumentarfilm DAS FAST NORMALE LEBEN vorzustellen und brachte auch Astrid Mauch von der Evangelischen Jugendhilfe Friedenshort mit, die auch die im Film gezeigte Einrichtung betreibt. Zum Anschlussgespräch gesellten sich Petr Lützeler vom städtischen Kinderhilfezentrum Düsseldorf und Michael Riemer von der Stiftung Kinderhilfezentrum Düsseldorf dazu, die die Veranstaltung gemeinsam mit uns präsentierten.

 

Nach dem Film bescheinigten ihm die anwesenden ExpertInnen, dass sein Film den Alltag in einer Wohngruppe repräsentativ porträtiert, und hoben insbesondere lobend hervor, dass er auch nicht davor zurück schreckt, Dinge zu zeigen, die nicht so gut laufen. Das halte einem bei der Arbeit den Spiegel vor, so Lützeler, und gebe einem die Möglichkeit, eigene Vorgehensweisen zu hinterfragen.

 

Regisseur Sick betonte, sein Anliegen sei es vor allem gewesen, diesen gesellschaftlichen Randbereich überhaupt erst einmal sichtbar zu machen, und brachte seinen Dank für das Vertrauen der Kinder, Eltern und Mitarbeitenden zum Ausdruck, ihm überhaupt Einblick in einen so privaten Raum zu gewähren.

 

Die Dreharbeiten hätten in enger, vertrauensvoller Zusammenarbeit mit allen Beteiligten stattgefunden und die dabei gewachsene persönliche Beziehung zu den Kindern sei mit dem Film noch lange nicht zu Ende.


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